Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November erklärt Cornelia Ernst (MdEP):

DIE LINKE im Europaparlament streitet aktiv für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Wir verurteilen die alltäglichen Gewaltverhältnisse

und die Unterdrückung gegenüber Frauen im privaten wie im öffentlichen Raum.

Cornelia Ernst, Mitglied im Ausschuss für die Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter erklärt anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November: “Nein zu Gewalt an Frauen – der 25. November bekräftigt unsere Forderung. Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter: häusliche Gewalt, seelische und körperliche Schikane, Zwangsprostitution und Menschenhandel. Die Zahl der gehandelten Frauen und Mädchen in der Europäischen Union ist in den letzten Jahren nicht zurückgegangen – zu einträglich ist das Geschäft mit Zwangsprostitution und sexueller Ausbeutung.

Wir begrüßen, dass der aktuelle Vorschlag der Kommission zur Bekämpfung des Menschenhandels die Opfer vor strafrechtlicher Verfolgung schützen wird und ihnen kostenlosen Rechtsbeistand zusichert. Dennoch greift auch dieser Vorschlag zu kurz, denn den “Nutzern” von Zwangsprostituierten drohen nach dem Willen der Mitgliedstaaten keine strafrechtlichen Konsequenzen. Hier sind wir alle gefordert, für eine Gesellschaft einzutreten, in der Gewalt gegen Frauen kein Kavaliersdelikt mehr ist.”