Ausschuss für regionale Entwicklung (REGI)

Der Ausschuss für regionale Entwicklung ist zuständig für die Regional- und Kohäsionspolitik der Europäischen Union, insbesondere für die Verwendung der Gelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, dem Kohäsionsfonds und anderer regionalpolitischer Instrumente der Europäischen Union. Ziel ist es, mithilfe dieser Finanzierungsinstrumente das Entwicklungsgefälle zwischen den Regionen und den Mitgliedstaaten zu verringern. Sie wirken damit auf die Stärkung des wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalts hin. Außerdem bewertet der Ausschuss die Auswirkungen anderer Politiken der Europäischen Union auf den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt der Regionen und koordiniert die Strukturinstrumente der Union.

Dr. Cornelia Ernst: „Die Strukturfonds müssen gestärkt und nicht reduziert werden. Europa muss nicht weniger, sondern mehr zur Überwindung der ökonomischen und sozialen Entwicklungsunterschiede leisten. Ich sage es ganz offen: Die Renationalisierung – auch nur von Teilen der gegenwärtigen Kohäsionspolitik – hätte für benachteiligte Regionen, im Übrigen auch in Deutschland, z. B. in Ostdeutschland, gravierende Auswirkungen. Nach der letzten Runde der Erweiterung der Europäischen Union sind auch die Unterschiede zwischen den Regionen in der Union tatsächlich gewachsen.“

>>> Internetpräsenz des Ausschusses

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