Am Montag, 30.01.2012, ist die Landtagsfraktion der sächsischen LINKEN gemeinsam mit der Europaabgeordneten Dr. Cornelia Ernst (LINKE) im Landkreis Leipzig unterwegs.

Anlässlich der Dialogtour zur Zukunft der Fördermittelpolitik besuchen die Abgeordneten die Osterland Agrar GmbH und die Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen. Ziel ist es mit den Akteuren und Projekten, die durch EU-Strukturfonds gefördert werden ins Gespräch zu kommen.

„Uns interessieren die konkreten Erfahrungen vor Ort, wo liegen die Probleme und welche Erfolge wurden in den letzten Jahren erzielt.“ so Dr. Cornelia Ernst, die stellvertretendes Mitglied im Ausschuss der Regionen des Europäischen Parlamentes ist.

Hintergrund der Dialogtour sind die Vorschläge über die neue Fördermittelperiode ab 2014 im Europaparlament. Zukünftig werden einige Regionen aus der Höchstförderung herausfallen, darunter auch die Region Leipzig.

„Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass besonders die ländlichen Regionen mit besonderen strukturellen Voraussetzungen und der demografischen Entwicklung, nicht abgehängt werden. Es müssen auch zukünftig Fördermittel bereit stehen, damit Erreichtes nicht verloren geht.“ kommentiert Dr. Ernst.

Abgerundet wird der Tag mit einer Podiumsdiskussion „Quo vadis Region Leipzig? – Europäische Raumordnung und Landesentwicklung unter den Bedingungen sinkender EU-Fördermittel“. Dazu werden neben Dr. Cornelia Ernst auch Dr. Monika Runge (MdL – DIE LINKE) und Dr. Fritz Schnabel (SMI-Referat Europäische Raumordnung) gemeinsam diskutieren.

Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr im Volkshaus (Karl-Liebknecht-Str. 30-32, 04107 Leipzig, Saal 6).